Modernes Multimonitoring: Fakten und Hintergründe

Montag, 8. März 2010

Heutzutage erledigt man nahezu alles am Rechner. Man hört Musik, stöbert auf mehreren Internet Seiten um sich über die neuesten Gerüchte in der Welt der Prominenten zu informieren, nebenbei verfolgt man die aktuellsten Nachrichten und unterhält sich mit Freunden und Bekannten. Darüber hinaus erledigt man auch die Bürotätigkeit über den Rechner und manchmal telefoniert man noch über Skype kostenlos an das andere Ende der Welt. Die Rechner sind heute auch fähig all dies gleichzeitig zu bewältigen, aber mit der Zeit wird es auf dem Bildschirm etwas unübersichtlich. Um auch diesem Problem aus dem Weg zu gehen, besteht die Möglichkeit einen zweiten Monitor anzuschließen, so wird nicht nur die sichtbare Arbeitsfläche vergrößert, sondern man behält auch einen besseren Überblick. Es gibt sogar Spiele, die das sogenannte Multimonitoring unterstützen und den Spielern so strategische Vorteile bieten.
Bei der Kombination gibt es einige Faktoren zu beachten. Es kann zum Beispiel nützlich sein, zwei Monitore zusammen zu schalten, die beide eine verhältnismäßig geringe Auflösung haben, da so die Grafikkarte nicht überlastet wird und das Ergebnis besser ist als wenn man zwei Monitore benutzt, die einzeln betrachtet qualitativ hochwertiger sind. Die Kombination von zwei TFT Monitoren erscheint am sinnvollsten, ist aber leider auch die kostspieligste. Einen TFT Monitor mit einem Röhrenmonitor zu kombinieren funktioniert auch, jedoch muss hierfür der Röhrenmonitor über eine flimmerfreie Auflösung verfügen, denn sonst ist es unangenehm für die Augen zwischen den beiden Displaytechnologien hin und her zu schauen. Die Bildqualität wird sich zwischen den beiden Monitoren stets unterscheiden, demnach ist es ratsam diese Kombination nur als Übergang zu verwenden bis man sich für eine Technologie entschieden hat.

Zwei Röhrenmonitore zu kombinieren ist nicht nur platzraubend und stark stromverbrauchend, sondern bietet auch eine schlechte Bildschärfe. Einen TFT Monitor mit einem Notebook Monitor zu kombinieren bietet sich für diejenigen an, die ihre Übersicht trotz Mobilität nicht verlieren wollen, was besonders für die Büroarbeit sinnvoll ist. Jedoch muss das Notebook über die entsprechenden Anschlüsse verfügen um überhaupt zum Multimonitoring zu gebrauchen zu sein.

Darüber hinaus gibt es beim Multimonitoring noch weitere Punkte zu beachten. Es macht Sinn, die selbe Monitortechnologie zu verwenden, für den idealen Effekt des Multimonitoring ist es sogar sinnvoll den gleichen Monitortyp zu benutzen, da es sonst auf die Dauer als störend empfunden wird zwischen den Monitoren zu wechseln.

Auch die Auflösung der Monitore sollte gleich sein, da insbesondere Notebook Grafikkarten den Betrieb mit unterschiedlichen Auflösungen meist gar nicht beherrschen und auch eine unterschiedliche Auflösung als unangenehm für die Augen empfunden wird. Ein schmaler Displayrahmen macht Sinn, da der Abstand der Monitore so als weniger auffallend wahrgenommen wird, außerdem sollten die Monitore entweder beide digital oder analog angesteuert werden.

Es müssen auch je nach Kollektion der Grafikkarte im Treiber Einstellungen gemacht werden, damit das Multimonitoring funktioniert. Darüber hinaus gibt es verschiedene Modi des Multimonitoring mit denen man sich vorher auseinander setzten sollte, ebenso sollte man sich vorher die passende Software, die zum Teil kostenlos verfügbar ist, anschaffen, um so den richtigen Nutzen aus dem Multimonitoring zu ziehen.
Man kann also abschließend sagen, dass man, wenn man das Multimonitoring verwenden möchte, sich vorher genau damit auseinander setzten sollte, da es erhebliche Vorteile bringt, wenn man es richtig anwenden kann.

Preisvergleiche und Informationen zu Monitoren: hier finden Interessenten verschiedene Monitore von einer Vielzahl von Anbietern und können direkt Preise vergleichen.

Hier ein Beispiel für Multimonitoring.