Darstellungstechniken

Sonntag, 29. November 2009

Im Gegensatz zum Fernsehen, das in Deutschland die Informationen in Halbbilder zerstückelt liefert, werden Monitore im allgemeinen mit ganzen Bildern versorgt.

Daher war bei alten Röhrengeräten auch die Bildwiederholfrequenz so viel wichtiger. Bis zu einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz war noch ein deutliches Flackern zu erkennen.

Das Flackern sorgte bei viel Bildschirmarbeit schnell für Ermüden der Augen und Kopfschmerzen.

Dieses Phänomen ergibt sich nur bei Röhrengeräten, da Röhrengeräte oder CRTs nicht das ganze Bild gleichzeitig darstellen, sondern es aufbauen aus einem leuchtenden Punkt der, bei 60Hz 60 mal in einer Sekunde über den Bildschirm rast. Wenn es eben nicht schnell genug passiert, dass ein Mensch es als stehendes Bild wahrnimmt, wird ein Flackern wahrgenommen.

LCD- Bildschirmpunkte vergessen nicht ihre Information. Das soll heißen sie werden nicht nur einmal kurz hell in ihrer aktuellen Farbe wenn sie gerade angesprochen werden, sondern leuchten mit ihrer Farbe so lange, bis sie eine neue erhalten.

Theoretisch also reichen bei einem TFT, wie im Kino 24 Bilder pro Sekunde um bewegte Animationen darzustellen. Bei den TFTs ergibt sich allerdings noch ein Problem. Die einzelnen Pixel haben eine gewisse Latenzzeit, die sie benötigen, um die neuen Bildinformationen auch anzunehmen. Hierdurch sieht ein stehendes Bild mit 24 Bildern/s scharf und ruhig aus. Es gibt kein Flackern. Allerdings erscheinen Bewegungen unscharf, es entstehen Schlieren um die bewegten Kanten. Aus diesem Grund sind die Hersteller darum bemüht die Reaktionszeiten zu senken und höhere Bildwiederholfrequenzen zu ermöglichen.